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Für perfekte Ergebnisse sollte man die Wäsche immer nach Farben und Temperaturen trennen.  

Wie trennt man Wäsche nach Farben: 

  • Weiße/helle Wäsche reicht von weiß bis hellblau 
  • Buntwäsche beinhaltet helle Farben wie gelb, rosa, orange, pink 
  • Dunkle Wäsche: schwarz, braun und, wenn sie nicht abfärben, auch dunklere Farbtöne wie dunkelblau, rot, violett und grün 


Ist es egal, ob ich Wäsche bei 30, 40 oder 60 Grad wasche?  

Die Antwort lautet: Dem Geldbeutel und der Umwelt NICHT!  

Waschen bei niedrigeren Temperaturen spart also ordentlich Strom! Wer die Waschtemperatur von 60 auf 40 Grad senkt, spart rund 50 Prozent an Stromkosten ein, bei einer Reduzierung von 60 auf 30 Grad sind es sogar 67 Prozent. Das macht bei drei Waschgängen in der Woche eine Ersparnis von mehr als 40 Euro. Und auch die Umwelt freut sich: Dreht man die Wäsche von 40 auf 30 Grad herunter werden die CO²-Emissionen um bis zu 35 Prozent reduziert. 


Wird die Wäsche bei weniger Temperaturen dann auch wirklich sauber? 

Ja! Unsere Waschmittelindustrie ist inzwischen soweit, dass Wäsche sogar bei 20 Grad sauber werden kann.  Waschmittel entfalten ihre volle Waschkraft schon bei niedrigen Temperaturen. Kochwäsche ist höchstens dann nötig, wenn im Haushalt ansteckende Krankheiten grassieren oder besondere Hygiene erforderlich ist, zum Beispiel bei pflegebedürftigen Angehörigen, so Stiftung Warentest. 

 Ein Extratipp: Trocknet eure Wäsche an der frischen Luft! So kann die UV-Strahlung der Sonne ihren Beitrag dazu leisten, dass noch vorhandene Keime abgetötet werden. 


Wieviel Waschmittel braucht man wirklich? 

In der Regel gilt:  

Wird Vollwaschmittel verwendet, ist die angegebene Menge für 4,5 Kilogramm Wäsche ausreichend.  

Bei Feinwaschmittel reicht die Menge für 2,5 Kilogramm. An den meisten Waschmittelverpackungen ist genau angegeben, wie viel Waschmittel bei welchem Verschmutzungsgrad angewandt werden muss. Eine genaue Formel gibt es nicht.  

Das Volumen der Schaufel oder des Verschlussdeckels hat nichts damit zu tun, wie viel Waschmittel wirklich in die Waschmaschine muss. 

 
Wie umweltschädlich ist Weichspüler? 

Weichspüler enthalten eine Vielzahl an Chemikalien, die bei jeder Wäsche ins Abwasser gelangen und somit die Umwelt belasten können. Das bedeutet aber nicht, dass jeder Weichspüler grundsätzlich umweltschädlich ist. Denn seit dem Jahr 2006 gibt es eine EU-Verordnung, die vorschreibt, dass in Weichspülern nur noch Tenside verwendet werden dürfen, die vollständig biologisch abbaubar sind.  Fakt ist aber auch, dass es keine gesetzlichen Regelungen für die Verwendung von Duft- und Farbstoffen gibt. Somit kann jeder Hersteller zu einem Inhaltsstoff seiner Wahl greifen. Darüber hinaus können bestimmte Duftstoffe Allergien auslösen. Ein weiterer Hinweis dafür, dass Weichspüler umweltschädlich ist, ist die Tatsache, dass sich Duft- und Farbstoffe so gut wie gar nicht aus dem Abwasser filtern lassen. 

Weichspüler ist auch maschinenschädlich: Weichspüler enthalten tierischen Fette. Die setzen sich bei regelmäßiger Verwendung auf Dauer in Ihrer Waschmaschine ab.  Diese feuchte Schicht aus Weichspüler ist der perfekte Nährboden für Pilze und Bakterien und trocknet selbst dann nicht, wenn wir die Waschmaschinentüre offen lassen.

Weichspüler verklebt die Fasern der Kleidung und schafft damit eine perfekte Brutstätte für Bakterien. Durch den Schutzfilm auf der Kleidung kann das Wasser schlechter eindringen und das wiederum erschwert die Reinigung der Textilien.