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Wut und Enttäuschung in Oberstdorf - Entscheidung zur Vergabe der Nordischen Ski-WM 2031 vertagt

Wut und Enttäuschung in Oberstdorf - Entscheidung zur Vergabe der Nordischen Ski-WM 2031 vertagt
Ein aufregender Abend in Belgrad: Die Entscheidung zur Nordischen Ski-WM 2031 bleibt offen. Oberstdorf und Planica, die Bewerber, müssen weiter warten. Nach einer langen Verzögerung gab es Buhrufe, als die Verschiebung verkündet wurde.
Die mit Spannung erwartete Entscheidung über die Austragung der Nordischen Ski-WM 2031 in Oberstdorf wurde in Belgrad überraschend vertagt. Nach einer Verzögerung von 105 Minuten verkündete der Ski-Weltverband FIS, dass sich keiner der Bewerber – Oberstdorf oder Planica – durchsetzen konnte. Der Abend, geprägt von Buhrufen und Pfiffen, brachte scharfe Kritik an FIS-Präsident Johan Eliasch. Georg Geiger vom Skiclub Oberstdorf kritisierte die Verschiebung als Machtkampf und betonte, dass der Kampf um die WM noch nicht vorbei ist. Auch die Oberstdorfer Bürgermeisterin und der Oberallgäuer Landrat äußerten ihre Enttäuschung über den Verlauf des Abends. Die FIS-Veranstaltung wurde als Tiefpunkt bezeichnet, während die Oberstdorfer Delegation kämpferisch bleibt.