Wemding: Hunderte getäuschte Corona-Patienten

Der Nichtimpf-Verdacht gegen den Hausarzt aus Wemding hat sich erhärtet. Das wurde heute bei der gemeinsamen Pressekonferenz von Polizei, Staatsanwaltschaft und Landratsamt Donau-Ries klar. Wie berichtet, soll der 72-Jährige Corona-Bescheinigungen ausgestellt haben, ohne dass er geimpft hat. Betroffen seien mehrere hundert Menschen, sagte der Augsburger Oberstaatsanwalt Andreas Dobler. Nach bisherigen Erkenntnissen gebe es welche, die nur für den Impfstempel in die Praxis gegangen sind. Es gebe aber auch Patienten, die von einer korrekten Impfung ausgegangen sind, diese aber wohl nicht bekommen haben. Betroffenen Patienten der Praxis Holst wird zum Antikörpertest geraten – möglich zum Beispiel morgen und am Freitag im Nördlinger Impfzentrum.
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