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Warnstreiks im Augsburger Nahverkehr drohen - Tarifverhandlungen zwischen Verdi und Arbeitgebern festgefahren

Warnstreiks im Augsburger Nahverkehr drohen - Tarifverhandlungen zwischen Verdi und Arbeitgebern festgefahren
In Augsburg stehen die Zeichen auf Streik! Die zähen Tarifverhandlungen zwischen Verdi und den kommunalen Arbeitgebern lassen die Augsburger Stadtwerke am Limit operieren.
Im Augsburger Nahverkehr könnten bald Warnstreiks stattfinden, da die Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft Verdi und dem kommunalen Arbeitgeberverband bisher ergebnislos blieben. Verdi hat angekündigt, bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 13. Februar mit massiven Warnstreiks in Bayern zu rechnen. Die Gewerkschaft fordert eine Erhöhung der Tarifgehälter um 668,75 Euro pro Monat sowie eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit auf 35 Stunden bei vollem Lohnausgleich. In Augsburg haben die Stadtwerke in der Vergangenheit den Verkehr an Streiktagen komplett eingestellt, da ein verlässliches Notangebot schwer planbar ist. Nur wenige Buslinien sind an Fremdfirmen vergeben, was die Auswirkungen eines Streiks verstärkt. Verdi plant, das weitere Vorgehen mit den Beschäftigten der bayerischen Verkehrsunternehmen zu besprechen. Der Fahrermangel wird von Verdi als Herausforderung genannt, die durch bessere Arbeitsbedingungen angegangen werden soll.