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Volksverhetzung vor dem Augsburger Amtsgericht: 64-Jähriger bestreitet Nazi-Verbrechen

Volksverhetzung vor dem Augsburger Amtsgericht: 64-Jähriger bestreitet Nazi-Verbrechen
Ein 64 Jahre alter Mann muss sich heute vor dem Augsburger Amtsgericht wegen Volksverhetzung verantworten, weil er bei einem AfD-Sommerfest vor eineinhalb Jahren in Königsbrunn den Holocaust geleugnet haben soll. Der Angeklagte bestreitet laut Staatsanwaltschaft die Verbrechen der Nazis vehement, den systematischen Mord unter anderem an sechs Millionen Juden habe es nicht gegeben – alles eine Erfindung der Siegermächte.
Gegen rund 11.000 Euro Geldstrafe hat er Einspruch eingelegt.