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Urteil zum Hammerangriff in Friedberg: Prozess geht in die nächste Runde

Urteil zum Hammerangriff in Friedberg: Prozess geht in die nächste Runde
In Friedberg sorgt ein Urteil für Aufsehen: Ein 15-Jähriger wurde zu vier Jahren Jugendstrafe verurteilt, nachdem er zwei Mitschüler mit einem Hammer attackierte. Doch sowohl Verteidigung als auch Staatsanwaltschaft geben sich damit nicht zufrieden und legen Revision ein.
Der Prozess um den Hammerangriff in Friedberg zieht weitere Kreise. Ein 15-jähriger Schüler wurde zu vier Jahren Jugendstrafe verurteilt, nachdem er im Oktober letzten Jahres auf dem Pausenhof der Friedberger Mittelschule zwei Mitschüler mit einem Hammer angriff und verletzte. Das Urteil des Landgerichts Augsburg erfolgte wegen gefährlicher Körperverletzung. Beide Seiten, die Verteidigung und die Generalstaatsanwaltschaft München, haben nun Revision eingelegt. Die Anklage hatte dem Jugendlichen ursprünglich versuchten Mord und ein rassistisches Tatmotiv vorgeworfen, was das Gericht anders bewertete. Die Generalstaatsanwaltschaft forderte eine Strafe von sechs Jahren, während die Verteidigung auf eine Bewährungsstrafe unter zwei Jahren hoffte. Nun wird das Urteil auf mögliche Rechtsfehler überprüft, wie Michael Rauh, Pressesprecher des Landgerichts Augsburg, mitteilt. Die Entscheidung über die Revision bleibt abzuwarten.