09.07.2026 - 09:26 Uhr
Unerwartetes im Mordfall Nina H. aus Augsburg Haunstetten: Weiterer Mann wurde verhaftet

Die Ermittlungen im Mordfall Nina H. aus Haunstetten dauern an. Drei Wochen nach der Verurteilung von Gino F. wurde ein weiterer Mann verhaftet. Manfred K., der Stiefvater des mutmaßlichen Auftraggebers Christian S., soll die Tatwaffe geliefert haben.
Der Mord an der 30-jährigen Nina H. aus Haunstetten im Mai 2025 beschäftigt weiterhin die Ermittlungsbehörden. Vor über drei Wochen wurde Gino F., der Ziehsohn des mutmaßlichen Auftraggebers Christian S., zu lebenslanger Haft verurteilt. Christian S. sitzt weiterhin in Untersuchungshaft wegen des Verdachts der Anstiftung zum Mord. Nun wurde ein weiterer Mann, Manfred K., festgenommen, der mit S. in Verbindung steht. Manfred K., der Stiefvater von Christian S., wird verdächtigt, die Waffe, mit der Nina H. erschossen wurde, besessen und weitergegeben zu haben. K. hatte im Prozess gegen Gino F. als Zeuge ausgesagt, jedoch widersprüchliche Angaben gemacht. Die Pistole stammte ursprünglich aus Nordrhein-Westfalen und war auf einen verstorbenen Mann gemeldet, dessen Familie mit der von Manfred K. bekannt ist. Die Staatsanwaltschaft wirft K. nicht nur illegalen Waffenbesitz, sondern auch Falschaussage und Zeugenbeeinflussung vor. Es wird erwartet, dass bald ein weiterer Prozess gegen Christian S. stattfinden könnte, da Zeugenvernehmungen und ein Gutachten noch ausstehen. Der Fall sorgt weiterhin für Aufmerksamkeit, da zwei der drei Kinder von Nina H. die Tat miterleben mussten.
Foto: Radio Fantasy
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