25.09.2025 - 09:46 Uhr
Tierleid für Medikamente? Soko Tierschutz zeigt Kaninchenbetrieb in Kissing an

Soko Tierschutz hat Aufnahmen veröffentlicht, die grobe Behandlung und nicht artgerechte Haltung der Tiere dokumentieren. Der Betriebsleiter verteidigt die Praxis mit der Notwendigkeit von Medikamenten.
In Kissing sorgt ein Skandal um einen Kaninchenmastbetrieb für Aufsehen. Die Tierschutzorganisation Soko Tierschutz hat Aufnahmen veröffentlicht, die eine nicht artgerechte Haltung und grobe Behandlung der Tiere zeigen sollen. Diese Bilder wurden im Schweizer Rundfunk und beim ARD-Magazin "Fakt" ausgestrahlt. Der Betriebsleiter des betroffenen Hofes erklärt, dass die Kaninchen zur Gewinnung von Antikörpern für lebensrettende Medikamente gehalten werden. Die Haltung der Tiere erfolge unter Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben, betont er. Dennoch hat Soko Tierschutz Strafanzeige erstattet, und es gibt Vorwürfe, dass Kontrollen durch das Veterinäramt angekündigt wurden. Die Debatte um das Gleichgewicht zwischen medizinischem Fortschritt und Tierschutz nimmt an Fahrt auf. Die Behörden sind nun gefordert, die Vorwürfe zu untersuchen und für Klarheit zu sorgen.
Foto: Pixabay/Symbol
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