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Taylor Swift: Islamist nach Anschlagsplänen verurteilt

Taylor Swift: Islamist nach Anschlagsplänen verurteilt
Fast zwei Jahre nach den abgesagten Taylor-Swift-Konzerten in Wien gibt es jetzt ein Urteil
Ein 21-jähriger Islamist wurde wegen eines geplanten Terroranschlags auf eines der Konzerte zu 15 Jahren Haft verurteilt. Das Landesgericht Wiener Neustadt sprach ihn außerdem der Bildung einer Terrorzelle schuldig.

Die drei Shows im Wiener Ernst-Happel-Stadion waren im August 2024 kurzfristig abgesagt worden. Damals hatten die Behörden vor akuter Terrorgefahr gewarnt. Für tausende Swifties war das ein riesiger Schock – viele Fans hatten monatelang auf Tickets gehofft und ihre Reise längst geplant.

Laut Ermittlern soll der Täter konkrete Anschlagspläne vorbereitet haben. Bei einer Hausdurchsuchung wurden unter anderem Sprengstoff-Materialien, Zündvorrichtungen sowie mehrere Waffen sichergestellt. Außerdem soll der Mann dem sogenannten Islamischen Staat die Treue geschworen und online Propaganda verbreitet haben.
Vor Gericht gestand der Angeklagte die Tatpläne. Österreichs damaliger Kanzler Karl Nehammer erklärte laut Medienberichten, dass eine Tragödie wie bei früheren Terroranschlägen in Paris, Manchester oder Moskau verhindert worden sei.

Taylor Swift selbst hatte sich nach den Konzertabsagen zunächst nicht öffentlich geäußert. Später erklärte sie jedoch, dass ihre Priorität der Schutz ihrer Fans gewesen sei. Ihr Team habe gemeinsam mit den Behörden alles dafür getan, die restliche Europa-Tour sicher fortzusetzen.
Zu dem aktuellen Urteil hat sich die Sängerin bislang nicht geäußert.