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Stars und ihre Produkte

Stars und ihre Produkte
Wir haben die verrücktesten und versautesten Promi-Produkte gefunden!
Vor kurzem wurde Rihanna offiziell zur reichsten Musikerin der Welt erklärt. (Vermögen 1,4 Millarden) Das ironische daran: Einen Großteil ihres Vermögens hat sie nicht ihrer Musik zu verdanken, sondern ihrer Dessous und Beauty-Marke Fenty. Auch in Deutschland fällt auf, dass immer mehr Musiker*innen sich neue Wege suchen, um Geld zu scheffeln. Allen voran die Rapper*innen Capital Bra und Shirin David mit ihren bereits millionenfach verkauften Eistees.

Wir haben das ganze mal genauer unter die Lupe genommen und geschaut, wie viel denn Musiker überhaupt noch mit ihrer Musik verdienen! Tatsächlich belegen die Verkäufe von CDs mittlerweile den letzten Platz, nur knapp hinter dem Einkommen durch Streaming. Denn trotz Streams in Millionenhöhe verdienen Musiker*innen verhältnismäßig wenig an Apple Music, Spotify und Co.   

So viel zahlen Streaming-Anbieter: 
Spotify (0,0032 Dollar pro Stream) à am wenigsten / 3200 Dollar für 1 Mill. Streams  
Apple Music (0,0056 Dollar pro Stream) 
Google Play Music (0,0055 Dollar pro Stream) 
Deezer (0,00436 Dollar pro Stream)  
Amazon (0,0119 Dollar pro Stream) à am meisten / 11 900 Dollar für 1 Mill. Streams  
Napster (0,0106 Dollar pro Stream) 
Tidal (0,00989 Dollar pro Stream)  

Am meisten Geld mit ihrer eigenen Musik machen Musiker*innen tatsächlich durch sogenannte Royalties also Zahlungen für die Verwendung der Musik durch Dritte. Das können Einnahmen durch Sampling; Radio-Plays, GEMA etc. sein.  
Die beiden lukrativsten Geschäftswege für Künstler*innnen sind allerdings, und damit wären wir wieder am Anfang, Konzerte und Merchandise.  

Verrücktestes Merchandise: 
Rammstein: Dildo Box (ausverkauft, Merch für ihr Album „Liebe Ist Für Alle Da“) 
Kiss: Sarg bedruckt mit Bildern der Bandmitglieder (Unikat, 4000 Euro) 
Eminem: Backstein seines Elternhauses (350 Euro) 
Motörhead: Vibrator(in Anlehnung an ihren Song „Vibrator“) 
Metallica: Lichtschalter (In Anlehnung an die Zeile „Exit Light / Enter Night“ aus dem Song „Enter Sandman“) 
Grimes: Vagina-Ringe (Ringe in Form einer Vulva) 
Deadmau5: Kopfhörer für Katzen 
Alice Cooper: Mascara  
U2: Kondome 
Rolling Stones: Telefon 
Lady Gaga: Gummistiefel (120 Dollar) 
Neil Young: Zigarettenpapier 
Shaquille O Neill: „Shaq Fu“ (Videospiel) 
Hulk Hogan: Mixer 
Gwyneth Paltrow: Vagina-Kerze 
Bill Wymann (Bassist der Rolling Stones): Metall-Detektor 
 

In den letzten Jahren ist zu beobachten wie letzteres sich mehr und mehr vom klassischen „Band-Shirt-Merchandise“ löst. Stars bringen Beauty Produkte und Lebensmittel auf den Markt oder gründen ihre eigene Mode-Linie.  


Die bekanntesten Beispiele: 
Rihanna – Fenty & Fenty x Savage  
Beyonce – Ivy Park  
Kanye West – Yeezy  
Pharrell Williams – Billionaire Boys Club & Ice Cream  
Diddy – Sean John 
Madonna – Material Girl 
Gwen Stefani – L.A.M.B. 
Drake – OVO 
Justin Bieber – Drew House 
Jay-Z – Rocawear 

Auch die Lebensmittelindustrie ist für Stars schon lange kein unberührtes Terrain mehr. Schon lange bevor Capital Bra und Shirin David die Supermarktregal mit Eistee und Tiefkühlpizza fluteten machten diese Stars ordentlich Kasse in der Gastronomie. Jay Z gehört der 40/40-Club eine luxuriöse Sportsbar in New York, Mark Wahlberg schloss sich mit seinen Brüdern zusammen um eine Burder-Kette ins Leben zu rufen. „Wahlburgers“ findet man mittlerweile fast in der gesamten USA, Snoop Dogg hat seit Jahren mit der Moderatorin Martha Stewart eine Koch-Sendung und hat mittlerweile auch ein Kochbuch mit klassischen Soul-Food Rezepten veröffentlicht. Robert De Niro besitzt fast 50 Restaurants, darunter ein Italiener, ein Burger-Imbiss und dutzende Sushi-Restaurants, Channing Tatum öffnete ein Seafood-Restaurant im Rotlicht-Viertel von New Orleans.  
 
Weiteres verrücktes Food-Merchandise:  
Lady Gaga: Lila Oreos  
Migos: „Rap-Snacks“ (Chips) 
New Kids On The Block: Müsli 
Marilyn Manson: Absinth (Mansinthe) 
Pharrell: Sahnelikör  
Nelly: „Pimpjuice“ (Saft) 
Smokey Robinson: Mikrowellen-Essen 
Kiss: Müsli, Bier, Wein, Ketchup 
Silvester Stallone: Protein-Pudding 
Steven Seagel: „Lightning Bolt“ (Energy Drink) 
Katy Perry: Mais-Chips 
Danny De Vito: Limoncello 
Heidi Klum: Gummibären 
 
Ob und wie die Stars an der Gestaltung ihrer Produkte beteiligt sind, ist nicht wirklich nachzuweisen. Egal ob Parfüm, Eistee oder Klamotten: Natürlich behaupten Shirin David, Beyoncé und Co. aktiv an der Entstehung beteiligt gewesen zu sein, aber niemand würde sich wohl hinstellen und sagen: „Joa ich komm einmal im Monat kurz vorbei, trink ne Tasse Kaffee, ess die Donuts leer und geh‘ wieder. Die kreative Arbeit dürfen gerne die anderen übernehmen“.  
In den meisten Fällen dürfte die Realität jedoch so aussehen, dass der Star sein Gesicht fürs Marketing hinhält und je nach Person bis zu einem bestimmten Grad involviert ist (Manche mehr: Kanye West / Manche weniger: Justin Bieber). Letzten Endes heißt das auch, dass ein Produkt, nur weil die Person dahinter einen Luxus-Lifestyle lebt, diesen nicht garantiert.

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