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Razzia im Augsburger Bordell Colosseum: Polizeiaktion wegen Betrugsverdacht

Razzia im Augsburger Bordell Colosseum: Polizeiaktion wegen Betrugsverdacht
Das Colosseum steckt zusätzlich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten und befindet sich im Insolvenzverfahren. Gesucht wird deshalb auch ein neuer Investor.
Das Augsburger Bordell Colosseum war am Donnerstag Schauplatz einer großangelegten Razzia, bei der Polizei und Staatsanwaltschaft umfangreiche Unterlagen und Daten sicherstellten. Zwei Personen wurden verhaftet und befinden sich nun in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen laufen wegen Betrugsverdacht, wobei die Polizei bereits seit Monaten umfangreiche Ermittlungen durchführt. Weitere Objekte im Stadtgebiet wurden ebenfalls durchsucht. Das Ordnungsamt hat das Bordell vorerst geschlossen, da die maßgeblich Verantwortlichen nicht mehr verfügbar sind. Der Betrieb steckt zusätzlich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten und befindet sich im Insolvenzverfahren. Der Insolvenzverwalter ist im Gespräch mit den Behörden und sucht einen Investor. Für die Prostituierten bedeutet die Schließung vorerst den Verlust ihres Arbeitsplatzes. Eine Beratungsstelle in Augsburg bietet Unterstützung für betroffene Frauen an, hat jedoch bislang keine Anfragen aus dem Colosseum erhalten. Parallel laufen Ermittlungen zu einem anderen Augsburger Bordell, wo es um Drogenhandel geht.