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Radioaktivitätsmessung über Schwabmünchen und Mindelheim: Training vom Bundesamt für Strahlenschutz und Bundespolizei

Radioaktivitätsmessung über Schwabmünchen und Mindelheim: Training vom Bundesamt für Strahlenschutz und Bundespolizei
Ab Dienstag fliegen Hubschrauber über Mindelheim, aber keine Sorge – es ist nur eine Übung. Das Bundesamt für Strahlenschutz will auf mögliche Unfälle vorbereitet sein.
Vom 7. bis 9. Juli finden in der Region um Mindelheim, Schwabmünchen und den Forggensee Übungsflüge zur Messung von Radioaktivität statt. Diese Maßnahme dient der Vorsorge für den Fall, dass radioaktive Stoffe in die Umwelt gelangen. Hubschrauber der Bundespolizei, ausgestattet mit Messtechnik des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), überfliegen die Gebiete in etwa 90 Metern Höhe. Die Region war besonders von der Tschernobyl-Katastrophe betroffen, weshalb Experten auch Cäsium-137 erwarten. Die Ergebnisse sollen schnell nach der Landung vorliegen, um im Ernstfall zügig Schutzmaßnahmen ergreifen zu können. Die Flüge starten und enden auf dem Fliegerhorst Kaufbeuren. Solche Übungen sind Teil der langjährigen Zusammenarbeit zwischen BfS und Bundespolizei.