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Prozess um getötete Mutter in Lauben: Lebensgefährte gesteht Tat

Prozess um getötete Mutter in Lauben: Lebensgefährte gesteht Tat
Im Memminger Landgericht wird ein aufwühlender Fall verhandelt: Der Tod einer Mutter aus Lauben. Der Angeklagte, ihr damaliger Partner, hat gestanden, sie erstickt zu haben.
Der Prozess um den Tod einer Mutter aus Lauben zieht sich im Memminger Landgericht hin. Der Angeklagte, der damalige Lebensgefährte der Frau, hat gestanden, sie im August vergangenen Jahres erstickt zu haben. Während die Staatsanwaltschaft den Fall als Totschlag einstuft, versuchen die Anwälte der Nebenklage ein mögliches Mordmotiv zu identifizieren. Der Angeklagte hatte der Toten die Hände gefesselt und ihren Kopf mit Folie umwickelt. Ein Polizist berichtet von strukturierten Versuchen, Spuren zu verwischen. Die Leiche wurde in einem abgelegenen Wald gefunden, nachdem der Angeklagte gestand. Eine Rechtsmedizinerin kann nicht bestätigen, ob die Frau noch lebte, als der Kopf umwickelt wurde. Die Ermittlungen und der Prozess gehen weiter, mit dem nächsten Verhandlungstag am 7. Mai.