16.09.2026 - 10:15 Uhr
Petition gegen Zugstreichungen in Augsburg gewinnt an Fahrt: Schon über 3.500 Unterschriften

Ab 2028 könnten bis zu zwölf Züge wegfallen, was viele Pendler alarmiert. Auch regionale Politiker und die Bayerische Eisenbahngesellschaft unterstützen die Forderungen. Noch ist nichts entschieden, denn die Planungen sind nicht endgültig.
In Augsburg formiert sich Widerstand gegen geplante Zugstreichungen. Eine Online-Petition, die von Bianca Asam ins Leben gerufen wurde, hat bereits über 3.500 Unterschriften gesammelt, obwohl das ursprüngliche Ziel bei 1.500 Stimmen lag. Ziel der Petition ist es, den Erhalt der Regionalzüge zwischen Augsburg und München zu sichern. Die geplanten Streichungen sind Teil eines Kapazitätsplans für den Münchner Bahnknoten, der ab 2028 bis zu zwölf Regionalzüge entfallen lassen könnte. In den Hauptverkehrszeiten wären dann möglicherweise nur noch zwei Züge pro Stunde vorgesehen. Die Petition, die bis Februar 2027 läuft, richtet sich an das Bundesverkehrsministerium und andere Institutionen. Unterstützung erhält die Initiative von Kommunalpolitikern und der Bayerischen Eisenbahngesellschaft. Obwohl die Petition rechtlich nicht bindend ist, erhöht sie den politischen Druck auf die Entscheidungsträger. Ob die Streichungen tatsächlich verhindert werden können, bleibt abzuwarten.
Foto: Radio Fantasy
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