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Neue Halteverbotszone im Memminger Osten: Strengere Maßnahmen gegen Flughafenparker ab November

Neue Halteverbotszone im Memminger Osten:  Strengere Maßnahmen gegen Flughafenparker ab November
Memmingen zieht die Notbremse gegen Flughafenparker. Seit Mitte September gibt es eine neue Halteverbotszone. Ab November sollen bei Regelverstößen ernstere Maßnahmen folgen.
Seit dem 15. September gibt es im Memminger Osten eine neue Halteverbotszone. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Zahl der Flughafenparker in der Region zu reduzieren. Fahrzeuge dürfen hier mit einer Parkscheibe maximal zehn Stunden parken. Anwohner können eine Ausnahmegenehmigung für 30 Euro jährlich beantragen, und bisher wurden rund 160 Anträge gestellt. Trotz einiger Beschwerden über die Notwendigkeit der Zone überwiegen laut Stadtverwaltung die positiven Rückmeldungen. Während derzeit Falschparker noch Informationszettel erhalten, plant die Stadt ab Anfang November, mit Verwarnungen und Abschleppmaßnahmen härter durchzugreifen. Die Halteverbotszone erstreckt sich im Westen bis zur Bahnlinie und umfasst das Gebiet östlich des Bahnhofs, mit Begrenzungen durch die Autobahn A96 und den Tiroler Ring im Norden und Osten.