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Müllmenge im Allgäu auf Rekordhoch: 133 Kilo Hausmüll pro Kopf

Müllmenge im Allgäu auf Rekordhoch: 133 Kilo Hausmüll pro Kopf
Altpapier wurde weniger, der Problemmüll ist aber mehr geworden.
Im Jahr 2025 hat die Müllmenge im Allgäu einen neuen Höchststand erreicht. Der Zweckverband für Abfallwirtschaft Kempten (ZAK) meldet, dass jeder Einwohner 133 Kilogramm Hausmüll und 46 Kilogramm Sperrmüll verursacht hat. Dies summiert sich auf 54.700 Tonnen Müll in der Region, was eine Steigerung von 1.000 Tonnen im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Besonders das Altpapieraufkommen ist seit 2017 rückläufig, was auf die zunehmende Digitalisierung zurückgeführt wird. Trotz 20.000 gesammelten Tonnen sind die Erlöse aus dem Altpapierverkauf um fast die Hälfte gesunken. Auch der Problemmüll, der gesundheits- und umweltschädliche Stoffe umfasst, ist auf 298 Tonnen gestiegen, was einer Zunahme von 6,4 Prozent entspricht. Der ZAK bemüht sich, durch Wertstoffinseln und mobile Sammlungen die Entsorgung zu optimieren.