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Mordprozess in Augsburg: Neue Wendung im Fall der erschossenen Dreifach-Mutter in Haunstetten

Mordprozess in Augsburg: Neue Wendung im Fall der erschossenen Dreifach-Mutter in Haunstetten
Der Angeklagte Gino F. hat erstmals im Gericht ausgesagt und seinen Ziehvater Christian S. beschuldigt.
Der Mord an der dreifachen Mutter Nina aus dem Augsburger Stadtteil Haunstetten sorgt weiterhin für Aufsehen. Im laufenden Prozess hat der Angeklagte Gino F. erstmals ausgesagt und seinen Ziehvater Christian S. des Mordes beschuldigt. Laut Gino F. soll Christian S. in der Tatnacht ins Haus eingedrungen sein und die tödlichen Schüsse abgegeben haben, während er selbst nur vor dem Haus Wache hielt. Nach der Tat übergab Christian S. ihm die Waffe, die Gino F. aus Angst in einen Bach warf. Der Angeklagte berichtet zudem von Drohungen seitens Christian S., die ihn zum Schweigen bringen sollten. Christian S. wurde bereits festgenommen, verweigert jedoch weiterhin die Aussage. Das Landgericht Augsburg steht nun vor der Herausforderung, die Glaubwürdigkeit von Gino F.s Aussage zu prüfen. Die zentrale Frage, wer tatsächlich die Schüsse abgab, bleibt jedoch vorerst unbeantwortet. Die Unschuldsvermutung gilt weiterhin für alle Beteiligten.