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Mietpreise in Memmingen: Steigende Kosten trotz Neubauten

Mietpreise in Memmingen: Steigende Kosten trotz Neubauten
n Memmingen ziehen die Mietpreise kräftig an. Aktuell zahlt man dort im Schnitt 11,25 Euro pro Quadratmeter. Das ist mehr als im Rest von Bayern.
Memmingen sieht sich einer kontinuierlichen Erhöhung der Mietpreise gegenüber, die selbst durch den Bau neuer Wohnungen nicht gestoppt wird. Laut dem Rechtsanwalt Michael Ballentin vom Mieterverein Memmingen ist der Wohnungsmangel der Hauptgrund für die steigenden Preise. Aktuell liegt die durchschnittliche Nettokaltmiete in Memmingen bei 11,25 Euro pro Quadratmeter, was einem Anstieg von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der bayernweite Durchschnitt liegt bei 10,63 Euro, wobei Memmingen somit über dem Schnitt liegt. Die teuersten Stadtteile sind die Innenstadt und Amendingen, während Volkratshofen vergleichsweise günstig bleibt. Trotz der Bemühungen um Neubauten erwartet Ballentin keine Entspannung auf dem Mietmarkt. Der "Soziale Wohn-Monitor 2026" des Pestel-Instituts bestätigt den bundesweiten Wohnungsmangel, der sich auch in Memmingen deutlich bemerkbar macht.