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Katy Perry verliert Markenstreit

Katy Perry verliert Markenstreit
Nach langen 17 Jahren verliert Sängerin Katy Perry den Markenstreit gegen eine Designerin mit (fast) selben Label-Namen
Der jahrelange Rechtsstreit zwischen Popstar Katy Perry und der australischen Designerin Katie Jane Taylor ist entschieden – und zwar zugunsten der Modemacherin.
Ein Gerichtsurteil vom 11. März bestätigt: Taylor darf weiterhin Mode unter dem Label „Katie Perry“ verkaufen.

Der Ursprung des Streits

Alles begann lange bevor der Popstar weltweit durchstartete.
Katie Jane Taylor gründete ihr Modelabel bereits 2006 unter ihrem Mädchennamen „Katie Perry“.
Als Katy Perry später international erfolgreich wurde und auch in Australien tourte, meldete sich ihr Team. Laut Berichten forderten die Anwälte des Popstars schon 2009, dass Taylor den Namen nicht mehr für ihre Mode nutzt.
Für die Designerin ein Schock: Sie sagte später, sie sei damals in Tränen ausgebrochen, als sie den Anwaltsbrief geöffnet habe.

Mehrere Gerichtsentscheidungen – jetzt das Finale

Der Fall ging über Jahre durch verschiedene Instanzen.
Zwischendurch bekam Taylor Recht – dann wieder die Sängerin. Doch jetzt hat das oberste Gericht entschieden: Die Markenrechte der Designerin bleiben bestehen.
Damit darf sie ihre Kleidung weiterhin unter „Katie Perry“ verkaufen.

„Ein Sieg für kleine Geschäfte“

Auf Instagram reagierte Taylor emotional auf das Urteil.
Sie spricht von einem „Sieg für kleine Geschäfte“ und sagt, sie wolle sich jetzt endlich wieder auf das konzentrieren, was sie liebt: neue Kleidung entwerfen.
Nach fast 17 Jahren Rechtsstreit könnte damit eines der ungewöhnlichsten Pop- und Markenrechtsduelle endgültig beendet sein.