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Justin Timberlake kämpft gegen Bodycam-Video

Justin Timberlake kämpft gegen Bodycam-Video
Justin Timberlake zieht vor Gericht. Der Grund: Die Bodycam-Aufnahmen seiner Festnahme aus 2024 sollen nicht veröffentlicht werden
Festnahme wegen Alkohol am Steuer

Der Sänger war damals in Sag Harbor, New York, nach Verlassen eines Hotels von der Polizei gestoppt worden. Die Vorwürfe: Überfahren eines Stoppschilds, Verlassen der Fahrspur und Fahren unter Alkoholeinfluss.
Im Juli 2024 bekannte sich Timberlake im Rahmen eines Deals schuldig. Das Urteil: 25 Stunden gemeinnützige Arbeit, 500 US-Dollar Geldstrafe und 90 Tage Fahrverbot im Bundesstaat New York.

Warum er die Veröffentlichung stoppen will

Medien hatten über einen Antrag nach dem Freedom of Information Act Einsicht in die Aufnahmen beantragt.

Timberlakes Anwälte argumentieren jetzt vor dem Obersten Gerichtshof von Suffolk County:
Das Video enthalte „intime, höchst persönliche und sensible Details“ – darunter möglicherweise medizinische oder familiäre Informationen. Eine Veröffentlichung würde seinen Ruf massiv schädigen und ihn „öffentlicher Verhöhnung und Belästigung aussetzen“.

Öffentliches Interesse vs. Privatsphäre

Der Fall wirft spannende Fragen auf: Wie viel Transparenz ist berechtigt – und wo beginnt der Schutz der Privatsphäre?
Aber auch: Wie viel "Sonderbehandlung" darf ein Prominenter genießen oder nicht? 
Noch ist nicht entschieden, ob die Aufnahmen tatsächlich unter Verschluss bleiben.