26.06.2026 - 07:48 Uhr
Immer mehr Unfälle im Allgäu mit E-Scootern: 156 wurden allein vergangenes Jahr gezählt

Die Unfälle mit E-Scootern im Allgäu häufen sich. Viele Menschen sind sauer über das rücksichtslose Verhalten einiger Fahrer. Besonders Jugendliche überschätzen sich oft und fahren viel zu schnell.
Im Allgäu häufen sich die Unfälle mit E-Scootern. Im vergangenen Jahr wurden 156 Unfälle registriert, was eine deutliche Steigerung darstellt. Besonders Jugendliche unterschätzen oft die Gefahren, die von den Scootern ausgehen. Diese dürfen eigentlich nicht schneller als 20 km/h fahren, doch die Polizei hat Fälle von getunten Scootern festgestellt, die Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h erreichen. Die Nutzung von E-Scootern ist auf Gehwegen und in Fußgängerzonen nicht erlaubt, dennoch werden diese Regeln häufig missachtet. Der Bürgermeister von Memmingerberg hat zur Rücksichtnahme aufgerufen, da die Sicherheit von Fußgängern gefährdet ist. Die Polizei betont die Wichtigkeit von Helmen und warnt vor Bußgeldern bei Verstößen. Zudem gelten für E-Scooter die gleichen Promillegrenzen wie für Autofahrer, was zu zahlreichen Verkehrsverstößen führt. Die Polizei setzt verstärkt auf Aufklärungsarbeit, um das Bewusstsein der E-Scooter-Fahrer zu schärfen.
Foto: AdobeStock
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