19.03.2026 - 09:49 Uhr
Hohe Spritpreise im Allgäu belasten Wirtschaft: Unternehmen und Pendler kämpfen mit steigenden Kosten

Hohe Spritpreise im Allgäu belasten Unternehmer und Pendler. Maßnahmen der Regierung sollen Preisschwankungen eindämmen.
Die aktuellen Spritpreise im Allgäu, bedingt durch den Krieg im Iran, führen zu erheblichen Belastungen für Unternehmen und Pendler. Ein Liter Super-Benzin kostet über zwei Euro, Diesel liegt sogar bei 2,20 Euro. Taxiunternehmen müssen pro Fahrzeug 300 bis 500 Euro mehr im Monat zahlen. Speditionen wie Dachser geben die gestiegenen Kosten an ihre Kunden weiter. Das Busunternehmen Verkehrsgesellschaft Kirchweihtal GmbH rechnet mit monatlichen Mehrkosten von 9000 Euro. Tankstellen in Grenznähe zu Österreich stehen unter Druck durch niedrigere Preise im Nachbarland. Landwirte sind doppelt betroffen, da auch die Preise für Dünger gestiegen sind. Die Mitfahrplattform fahrmob.eco verzeichnet einen Anstieg der Nutzerzahlen, da Pendler durch Fahrgemeinschaften ihre Kosten senken können. Ein Pendler berichtet von monatlichen Mehrkosten in Höhe von 240 Euro. Die Bundesregierung plant Maßnahmen, um Preisschwankungen an den Tankstellen zu reduzieren.
Foto: Pixabay/Symbol
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