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GRAMMYs 2026 Recap

GRAMMYs 2026 Recap
Es war die große Nacht der Musik, der (Nackedei-)Mode und der großen Emotionen.
Die 68. Grammy Awards am 1. Februar in Los Angeles hatten alles: große Premieren, emotionale Performances – und eine deutliche politische Haltung vieler Stars. Der wichtigste Preis des Abends, Album des Jahres, ging an Bad Bunny. Historisch, denn erstmals gewann ein komplett spanischsprachiges Album diese Königskategorie.

Auch Kendrick Lamar räumte wieder ab und holte fünf Grammys. Insgesamt wurden Preise in 95 Kategorien vergeben – von Pop über Rap bis Jazz. Premieren gab’s ebenfalls: Mit "Golden" von Huntrx wurde ein K-Pop-Song erstmals ausgezeichnet.

Musikalisch setzte die Grammy-Nacht stark auf Performances – moderiert zum letzten Mal von Trevor Noah. Für den lautesten Moment sorgte Billie Eilish: Mit einem klaren „FUCK ICE“ kritisierte sie Trumps Einwanderungspolitik und gewann kurz darauf mit „Wildflower“ den Grammy für Song of the Year. Viele Promis schlossen sich ihrer Haltung an. 

Lady Gaga lieferte eine starke Performance von „Abracadabra“ ab und gewann direkt danach Best Pop Vocal Album für „Mayhem“. Zusätzlich holte sie Best Dance Pop Recording – ebenfalls für „Abracadabra“.

Der Newcomer-Moment des Abends gehörte Olivia Dean: Best New Artist – ein Name, den Ihr Euch merken solltet.
Emotional wurde es bei Lola Young: Sie feierte ihr Bühnencomeback mit einer kraftvollen Klavier-Version von „Messy“ und gewann Best Pop Solo Performance.

Für einen der größten Snubs sorgte Sabrina Carpenter: sechs Nominierungen, kein Grammy, trotz starker Präsenz und Performance.
Aufseher am Rande: Justin Bieber trat lässig in Unterhose und Socken auf, Heidi Klum fiel im beigen Lederkleid auf.