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Gersthofen steht vor finanziellen Herausforderungen: Stadt streicht Zuschuss für Deutschlandticket

Gersthofen steht vor finanziellen Herausforderungen: Stadt streicht Zuschuss für Deutschlandticket
In Gersthofen läuten die Sparglocken. Der Stadtrat hat einstimmig beschlossen, freiwillige Leistungen zu streichen, um die finanzielle Schieflage zu korrigieren.
Die Stadt Gersthofen hat beschlossen, drastische Sparmaßnahmen zu ergreifen, um ihren Haushalt auszugleichen. Aufgrund unerwartet niedriger Gewerbesteuereinnahmen, die mit etwa 27 Millionen Euro deutlich unter den geplanten 41,5 Millionen Euro liegen, sieht sich die Stadt gezwungen, freiwillige Leistungen zu streichen. Der Stadtrat hat sich einstimmig dafür entschieden, den Zuschuss von neun Euro für das Deutschlandticket abzuschaffen und keine neuen Förderanträge für nachhaltige Projekte mehr anzunehmen. Bürgermeisterin Susanne Olita hat die rund 400 Mitarbeitenden der Stadt über die finanzielle Lage informiert und ein Konsolidierungskonzept vorgestellt. Alle Abteilungen sind nun aufgefordert, eigene Sparziele zu erarbeiten, da die Stadt alle Bereiche als defizitär einstuft. Der Investitionsplan wird auf zehn Jahre ausgeweitet, um Schulden zu reduzieren und Rücklagen zu bilden. Trotz der Einsparungen soll es keine Kündigungen im Personalbereich geben. Die finanzielle Situation wird als besorgniserregend beschrieben, nicht nur für Gersthofen, sondern auch für andere Kommunen im Landkreis Augsburg.