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Erst 2030 machbar: Telematik-Projekt A8 über Augsburg verzögert sich weiter

Erst 2030 machbar: Telematik-Projekt A8 über Augsburg verzögert sich weiter
Das geplante Telematik-Projekt auf der A8, das intelligente LED-Tafeln zwischen München und der baden-württembergischen Landesgrenze vorsieht, verzögert sich weiter. Laut einer Anfrage der Grünen an die Bundesregierung wird die Streckenbeeinflussungsanlage erst Ende 2030 in Betrieb genommen.
Das Telematik-Projekt auf der A8, das intelligente LED-Tafeln zwischen München und der baden-württembergischen Landesgrenze vorsieht, verzögert sich bis Ende 2030, schreibt die Augsburger Allgemeine. Trotz geplanter Bauarbeiten im kommenden Jahr und einer geschätzten Bauzeit von zwei Jahren, sind die Grünen unzufrieden. Sie fordern ein generelles Tempolimit zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Neben den LED-Tafeln steht auch die geplante Teststrecke für autonomes Fahren still. Fehlende Fahrzeuge der Automatisierungsstufe SAE Level 3 verhindern die Umsetzung. Victoria Broßart von den Grünen kritisiert das langsame Vorgehen der Bundesregierung und befürchtet, dass Deutschland beim autonomen Fahren den Anschluss verliert. Das Telematik-Projekt wird mit Kosten von rund 6,6 Millionen Euro pro Jahr veranschlagt.