24.08.2026 - 08:39 Uhr
Ellie Goulding: Klage gegen Ex-Management

Es geht um Deals mit Live Nation und die Frage, ob Gouldings früheres Management einen Interessenkonflikt verschwiegen hat.
Popstar Ellie Goulding hat in Großbritannien Klage gegen ihr früheres Management Tap Management eingereicht. Die Sängerin wirft dem Unternehmen und dessen Verantwortlichen vor, bestehende Verbindungen zum Konzertkonzern Live Nation nicht offengelegt und sie gleichzeitig zu Geschäften mit dem Unternehmen gedrängt zu haben.
Goulding stand von 2018 bis 2025 bei Tap Management unter Vertrag. Laut ihrer Klage hatte Live Nation bereits 2015 eine Mehrheitsbeteiligung an Tap erworben und das Unternehmen 2019 vollständig übernommen. Goulding gibt an, über diese Eigentumsverhältnisse nicht informiert worden zu sein. Gleichzeitig soll ihr Management ihr wiederholt empfohlen haben, unter anderem bei Konzertpromotion, Merchandise und einem Dokumentarfilm mit Live Nation oder dessen Tochtergesellschaften zusammenzuarbeiten.
Die Musikerin sieht darin einen Interessenkonflikt: Ihr Management habe ein eigenes finanzielles Interesse an Geschäften mit Live Nation gehabt, obwohl es verpflichtet gewesen sei, für Goulding die bestmöglichen Konditionen auszuhandeln. Sie fordert nun Schadensersatz in bislang nicht genannter Höhe. Live Nation selbst ist nicht Beklagte des Verfahrens.
Parallel zum Rechtsstreit steht für Goulding ein musikalischer Neustart an. Am 4. September soll ihr sechstes Studioalbum „I Know Too Much“ erscheinen. Es ist das erste Album nach dem Ende ihrer langjährigen Zusammenarbeit mit Tap Management und folgt auf „Higher Than Heaven“ aus dem Jahr 2023.
Goulding stand von 2018 bis 2025 bei Tap Management unter Vertrag. Laut ihrer Klage hatte Live Nation bereits 2015 eine Mehrheitsbeteiligung an Tap erworben und das Unternehmen 2019 vollständig übernommen. Goulding gibt an, über diese Eigentumsverhältnisse nicht informiert worden zu sein. Gleichzeitig soll ihr Management ihr wiederholt empfohlen haben, unter anderem bei Konzertpromotion, Merchandise und einem Dokumentarfilm mit Live Nation oder dessen Tochtergesellschaften zusammenzuarbeiten.
Die Musikerin sieht darin einen Interessenkonflikt: Ihr Management habe ein eigenes finanzielles Interesse an Geschäften mit Live Nation gehabt, obwohl es verpflichtet gewesen sei, für Goulding die bestmöglichen Konditionen auszuhandeln. Sie fordert nun Schadensersatz in bislang nicht genannter Höhe. Live Nation selbst ist nicht Beklagte des Verfahrens.
Parallel zum Rechtsstreit steht für Goulding ein musikalischer Neustart an. Am 4. September soll ihr sechstes Studioalbum „I Know Too Much“ erscheinen. Es ist das erste Album nach dem Ende ihrer langjährigen Zusammenarbeit mit Tap Management und folgt auf „Higher Than Heaven“ aus dem Jahr 2023.
Foto: Universal Music
Teile diesen Artikel: