13.04.2022 - 15:42 Uhr
Ehemaliger Mitarbeiter der Uni Augsburg als russischer Agent verurteilt

Der 30-Jährige kam mit einem Jahr auf Bewährung davon.
Das Urteil im Ariane-Spionageprozess an der Augsburger Uni ist da: Das Oberlandesgericht München hat einen Wissenschaftler wegen Zusammenarbeit mit dem russischen Geheimdienst SWR zu einem Jahr Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Der 30-Jährige habe sich „damit abgefunden, dass er für einen russischen Geheimdienst recherchiert“ hat, sagte der Richter. Der Haftbefehl wurde aufgehoben. Der Doktorand hatte im Prozess jede Absicht bestritten und betont: „Ich bin kein Agent.“ Er habe nicht gewusst, an wen er die öffentlich zugänglichen Informationen über das Ariane-Raketenprogramm weitergibt. Trotzdem wurde er wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit verurteilt.
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