30.07.2026 - 09:30 Uhr
BTS boykottiert die Grammys

Die koreanische Boygroup BTS boykottiert die Grammys – Protest gegen neue Kategorie für asiatischen Pop
Die K-Pop-Band BTS sorgt kurz nach ihrem gefeierten Comeback für das nächste große Statement: Die sieben Musiker werden keine Musik für die Grammy Awards 2027 einreichen. Der Grund ist eine neue Grammy-Kategorie, die speziell Musik aus Asien auszeichnet – und genau das sehen BTS kritisch.
In einem Statement auf ihren Social-Media-Kanälen erklärt die Band: "Wir hoffen, dass Musik unabhängig von Region oder Sprache gehört und geliebt werden kann – einfach als Musik selbst."
Kritik an neuer Grammy-Kategorie
Die Recording Academy hatte im Juni fünf neue Kategorien angekündigt. Darunter auch "Best Asian Pop Music Performance". Laut Veranstaltern soll damit Künstlerinnen und Künstlern aus Ländern wie Südkorea, Japan oder China mehr Sichtbarkeit gegeben werden.
Doch genau das sorgt für Diskussionen. Kritikerinnen und Kritiker finden, dass asiatische Popmusik dadurch in eine eigene Schublade gesteckt wird, anstatt gemeinsam mit allen anderen internationalen Pop-Hits bewertet zu werden. Eine ähnliche Debatte gibt es bereits seit Jahren rund um eigene Grammy-Kategorien für lateinamerikanische Musik.
BTS setzt ein Zeichen
Mit ihrer Entscheidung verzichten BTS freiwillig auf die Chance auf eine Grammy-Nominierung. Die Band macht damit deutlich, dass sie sich eine Musikwelt wünscht, in der Songs nicht nach Herkunft oder Sprache getrennt bewertet werden.
Die Bewerbungsphase für die Grammy Awards läuft noch bis zum 21. August 2026. Die Preisverleihung findet am 7. Februar 2027 statt.
Erfolgreiches Comeback nach Militärdienst
Erst vor wenigen Wochen feierte BTS ihr großes Bühnen-Comeback. Nach ihrer mehrjährigen Pause, während der alle sieben Mitglieder ihren verpflichtenden Militärdienst in Südkorea absolvierten, veröffentlichte die Band im Frühjahr ihr neues Album "Arirang".
Seit ihrem Debüt im Jahr 2013 hat sich BTS von einer koreanischen Newcomer-Band zu einem der erfolgreichsten Musikacts der Welt entwickelt. Spätestens mit dem Welthit "Dynamite" schrieb die Gruppe Musikgeschichte und zeigte, dass K-Pop längst weltweit erfolgreich sein kann – ganz ohne sprachliche Grenzen.
In einem Statement auf ihren Social-Media-Kanälen erklärt die Band: "Wir hoffen, dass Musik unabhängig von Region oder Sprache gehört und geliebt werden kann – einfach als Musik selbst."
Kritik an neuer Grammy-Kategorie
Die Recording Academy hatte im Juni fünf neue Kategorien angekündigt. Darunter auch "Best Asian Pop Music Performance". Laut Veranstaltern soll damit Künstlerinnen und Künstlern aus Ländern wie Südkorea, Japan oder China mehr Sichtbarkeit gegeben werden.
Doch genau das sorgt für Diskussionen. Kritikerinnen und Kritiker finden, dass asiatische Popmusik dadurch in eine eigene Schublade gesteckt wird, anstatt gemeinsam mit allen anderen internationalen Pop-Hits bewertet zu werden. Eine ähnliche Debatte gibt es bereits seit Jahren rund um eigene Grammy-Kategorien für lateinamerikanische Musik.
BTS setzt ein Zeichen
Mit ihrer Entscheidung verzichten BTS freiwillig auf die Chance auf eine Grammy-Nominierung. Die Band macht damit deutlich, dass sie sich eine Musikwelt wünscht, in der Songs nicht nach Herkunft oder Sprache getrennt bewertet werden.
Die Bewerbungsphase für die Grammy Awards läuft noch bis zum 21. August 2026. Die Preisverleihung findet am 7. Februar 2027 statt.
Erfolgreiches Comeback nach Militärdienst
Erst vor wenigen Wochen feierte BTS ihr großes Bühnen-Comeback. Nach ihrer mehrjährigen Pause, während der alle sieben Mitglieder ihren verpflichtenden Militärdienst in Südkorea absolvierten, veröffentlichte die Band im Frühjahr ihr neues Album "Arirang".
Seit ihrem Debüt im Jahr 2013 hat sich BTS von einer koreanischen Newcomer-Band zu einem der erfolgreichsten Musikacts der Welt entwickelt. Spätestens mit dem Welthit "Dynamite" schrieb die Gruppe Musikgeschichte und zeigte, dass K-Pop längst weltweit erfolgreich sein kann – ganz ohne sprachliche Grenzen.
Foto: Universal Music Group
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