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Augsburger Studenten droht lange Haftstrafe

Augsburger Studenten droht lange Haftstrafe
Der 27-Jährige soll reihenweise Bankkonten leergeräumt haben.
Es geht um mehr als 413.000 Euro: Ein Student aus Augsburg soll 84 Bankkunden aus dem gesamten Bundesgebiet betrogen haben. Die Bamberger General-Staatsanwaltschaft hat gegen den 27-Jährigen Anklage zum Landgericht Augsburg erhoben. Der Mann sitzt seit Juli vergangenen Jahres in Untersuchungshaft. Er räumte ein, an den Taten beteiligt gewesen zu sein. Weitere Täter sind bislang allerdings nicht ermittelt. Der BWL-Student soll sich mit Phishing-SMS Zugang zu den Online-Konten verschafft haben. Die Anklage lautet auf gewerbsmäßigen Computerbetrug und Ausspähen von Daten. Das Gesetz sieht für jeden Einzelfall Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren vor.