13.05.2026 - 09:09 Uhr
Augsburger Mordprozess um Dreifachmutter: Zentrales Beweisstück liefert bisher keine eindeutigen Schlussfolgerungen

Ermittler haben Schwierigkeiten, den Täter eindeutig zu entlarven. Wichtiges Beweisstück wirft Fragen auf.
Im Mordprozess um die Augsburgerin Nina H. stehen der Angeklagte Gino F. und sein Ziehvater Christian S. im Zentrum der Ermittlungen. Gino F. beschuldigt Christian S., der tatsächliche Täter zu sein. Christian S. bestreitet die Vorwürfe und behauptet, in der Tatnacht bei seiner Tochter gewesen zu sein. Ein zentrales Beweisstück, eine schwarze Wollmütze mit Blutspritzern, sorgt für Unklarheit. Der forensische Gutachter Jiri Adamec konnte keine eindeutigen Schlussfolgerungen zu den Spuren ziehen. Der Vorsitzende Richter Michael Eberle betont, dass die Beweise sowohl für als auch gegen Gino F. sprechen könnten. Der Prozess wird am kommenden Montag fortgesetzt, und es bleibt abzuwarten, welche Wendungen die Verhandlung noch nimmt.
Foto: Radio Fantasy
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