18.08.2021 - 14:43 Uhr
Augsburger Messerstichurteil: Opferfamilie will höhere Strafe

Sie sagt, es war Mord und nicht "nur" Totschlag.
Gestern ist das Verfahren gegen eine 20 Jahre alte Frau aus Augsburg zu Ende gegangen, die einen 28-Jährigen an einer Bushaltestelle in Pfersee mit einem Messerstich getötet hatte. Das Urteil – wie berichtet: sieben Jahre und zehn Monate Gefängnis wegen Totschlags. Heute teilte das Landgericht mit, dass die Nebenklage, die die Familie des Opfers vertritt, Rechtsmittel einlegt. Die Angehörigen hatten sich eine Verurteilung wegen Mordes erhofft und somit eine Strafe im Bereich von zehn Jahren, dem Höchstsatz im Jugendstrafrecht.
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