22.01.2026 - 08:07 Uhr
Augsburg wird immer mehr ausgebremst: Zwei Drittel der Straßen von Tempo 30 betroffen

Die Stadt spürt den Druck aus der Bevölkerung, denn Anträge auf neue Zonen nehmen zu. Sicherheit und Lärmschutz sind die treibenden Kräfte hinter dieser Veränderung.
In Augsburg gilt auf etwa zwei Dritteln der Straßen ein Tempo-30-Limit. Diese Änderung geht teilweise auf die 1980er Jahre zurück, als großflächige 30er-Zonen in Wohngebieten eingeführt wurden. Die Novellierung der Straßenverkehrsordnung im letzten Jahr gibt Kommunen nun mehr Spielraum, solche Zonen zu verhängen. Die Stadt sieht sich mit einer Flut von Anträgen konfrontiert, insbesondere aus Sicherheitsgründen und zum Schutz vor Lärm. An Spielplätzen und stark genutzten Schulwegen sollen zukünftig mehr Tempo-30-Schilder aufgestellt werden. Eine aktuelle Analyse von Verkehrsdaten zeigt, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit auf der Ost-West-Achse zwischen Theater und Jakobertor gesunken ist. Dies deutet auf einen echten Regulationseffekt hin, der nicht durch externe Einflüsse wie Wetterbedingungen verursacht wurde.
Foto: Radio Fantasy
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