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Augsburg: Durch fehlende Nachweise beim Impfzentrum drohen Millionenloch

Augsburg: Durch fehlende Nachweise beim Impfzentrum drohen Millionenloch
Augsburgs Stadtkasse könnte bald leerer sein. Fehlende Nachweise für das Impfzentrum könnten Millionen kosten. Im Januar fällt der Stadtrat eine wichtige Entscheidung.
Die Stadt Augsburg sieht sich mit möglichen Nachzahlungen in Millionenhöhe konfrontiert, da wichtige Nachweise für den Betrieb des Corona-Impfzentrums fehlen. Der Freistaat Bayern hatte die Kosten von 48,4 Millionen Euro unter der Bedingung übernommen, dass vollständige Leistungsnachweise erbracht werden. Ein erheblicher Teil dieser Nachweise fehlt jedoch, was zu einer finanziellen Belastung für die Stadt führen könnte. Am 29. Januar steht eine entscheidende Sitzung des Stadtrats an, bei der über die nachträgliche Genehmigung der Verträge und mögliche Rückforderungen entschieden wird. Ein nichtöffentliches Gremium aus Mitgliedern der Fraktionen und externen Beratern begleitet die Aufarbeitung, um die Entscheidungsfindung zu unterstützen. Die Stadtverwaltung betont die Bedeutung einer schnellen Klärung innerhalb der laufenden Amtsperiode. Die Zustimmung des Stadtrats gilt als sicher, dennoch bleibt die Frage offen, wie einheitlich das Plenum abstimmen wird, um die Position der Stadt zu stärken.