Von: Marc Hofmann
28.04.2020 - 18:25 Uhr

Bock auf Gruscheln? StudiVZ is back!

Was ist eigentlich aus StudiVZ geworden? Du weißt schon, die Seite mit dem Gruscheln... Heute kaum vorstellbar, aber es gab Zeiten, da war StudiVZ hierzulande das meistgenutzte soziale Netzwerk - bis Instagram, Facebook und WhatsApp die Plattform mit den vielen Gruppen in die Knie gezwungen haben. Von den einst 16 Millionen Nutzerinnen und Nutzern bleiben heute - laut StudiVZ - nur noch rund eine Million übrig (andere Schätzungen gehen von noch rund 100.000 Nutzern aus). Deswegen geht das Netzwerk jetzt den logischen Schritt: im Sommer geht StudiVZ offline.
Aber das heißt nicht, dass sich die Macher geschlagen geben...

Aus "StudiVZ" wird "VZ"

Mit dem Ende von StudiVZ gehen die Macher mit dem neuen sozialen Netzwerk "VZ" an den Start. Alte Konten und Daten sollen bis 30. Juni auf "VZ.net" übertragen werden - dann ist das alte StudiVZ Geschichte. Viele Neuerungen gibt es nicht: Auch beim neuen alten VZ soll hauptsächlich auf die beliebte Gruppenfunktion gesetzt. Gleichzeitig soll auch der Datenschutz ein Pluspunkt darstellen: Laut den Machern werden Nachrichten nicht mitgelesen, es wird nicht verfolgt, auf welchen Seiten sich die Nutzer sonst rumtreiben und alle Daten werden nur auf deutschen Servern gespeichert. Die bekannte Plauderecke oder auch der Buschfunk bleiben natürlich auch erhalten.
Damit wollen die Macher offensichtlich vor allem alte Nutzer, die mit StudiVZ einige Erinnerungen verbinden, wieder zurückholen. Ob ihnen das gelingt, wird sich zeigen. Wir wünschen jedenfalls viel Spaß, wenn auch in Augsburg und dem Fantasyland wieder reichlich gegruschelt wird!

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