Von: Nicole Landgraf
23.12.2019 - 03:00 Uhr

Vorsicht - Insta Burnout!

Instagram und Co. machen süchtig – so viel ist klar. Aber dass viele Nutzer unter einem Social Media Burnout leiden, das hat jetzt eine britische Studie ergeben. Doppelt so viele Frauen wie Männer sind vom Burnout betroffen. Dies hat die Studie gezeigt, die mehr als 3,5 Millionen Menschen, aus 90 verschiedenen Ländern, untersucht hat.

Was ist Social Media Burnout überhaupt?

Die scheinbar unendliche Flut an Informationen in Form von Bildern und Texten auf sozialen Netzwerken kann uns krank machen und sogar zu Depressionen führen. Dadurch, dass man immer mehr Zeit auf Plattformen wie Facebook oder Instagram verbringt, jederzeit online ist und hunderte von Bildern liked und kommentiert kann es letztendlich zum Burnout kommen.

Wie ensteht die Krankheit überhaupt?

Man möchte zeigen wie gut es einem geht, was man für ein neues Outfit hat oder in welchem coolen Land man gerade ist. Auf der anderen Seite sieht man wie gut es bei den anderen – scheinbar – gerade läuft. Davon wird man süchtig und will, am besten jeden Tag, neue Beiträge posten. Die Kombination aus dieser Scheinwelt und dem Druck selbst so viel wie möglich zu posten führt dann zum Social Media Burnout.

Tipps: Was kann man dagegen machen?

  1. Stellt euch einen Handywecker, der euch daran erinnert, dass es Zeit wird, das Handy mal wieder wegzulegen.
  2. Fragt euch vor jedem Post ehrlich: WILL ich das posten? Oder mache ich das nur um meinen Followern Content zu liefern.
  3. Macht regelmäßig Detox! Also alle paar Monate mal eine bestimmte Zeit auf Social Media verzichten.
  4. Nehmt das Handy nicht mehr mit ins Bett oder schaltet es über Nacht ab. Sonst ist es das Erste und das Letzte, was ihr am Tag macht.
  5. Wenn ihr mit Freunden oder der Family unterwegs seid ist Smartphone Verbot! So habt ihr wieder mehr sozialen Kontakt – außerhalb der Social Media Plattformen.