Von: Marc Hofmann
14.11.2019 - 19:00 Uhr

Mit einem Klick Tierleben retten!

Blutverschmierte Hunde in Zwingern. Katzen im Müllsack. Fixierte und verängstigte Affen. Diese Aufnahmen schockierten im Oktober die ganze Welt. Diese grausame, sinnlose und unverantwortliche Tierquälerei muss gestoppt werden. Die wichtigsten Infos über das Todeslabor LPT und wie ihr den Tieren in Not helfen könnt, erfahrt ihr bei uns:

Das Todeslabor LPT 
Das Forschungslabor der Pharmakologie und Toxikologie (LPT) gibt es seit 60 Jahren. Die Tierschutzorganisation SOKO-Tierschutz hat für mehrere Monate einen Mitarbeiter in dieses Labor eingeschleust  - mit schockierenden Ergebnissen. Die verstörenden Aufnahmen, die mit der versteckten Kamera gemacht wurden, haben die ganze Nation zutiefst erschüttert. Unter den Tierschützern ist das LPT auch als Todeslabor bekannt und diesen Namen kann man wirklich wörtlich nehmen! Tiere dienen hier nur als Versuchsobjekte für irgendwelche Medikamente und Gifte. Circa 12000 Tiere werden hier täglich auf brutalste Weise gequält und misshandelt.

So sieht das Leben der Tiere dort aus:
Kein Platz, kein liebevolles Zuhause, keine Rechte und keine Beschäftigung. Die Hunde beispielsweise sind den ganzen Tag allein in einem kleinen Zwinger. Sie sind immer so voller Freude und Energie wenn mal jemand zu ihnen kommt. Nur einmal am Tag bekommen sie Futter und auch sonst haben sie nur Kontakt mit Menschen, wenn sie für einen neuen Versuch gebraucht werden. Irgendwann laufen sie dann teilweise nur noch völlig verstört im Kreis, weil sie keine Beschäftigung haben.
Und damit noch nicht genug. Nachdem die Mitarbeiter des Labors die Gifte in die hilflosen Tiere hineinzwingen, werden die Tiere völlig sich selbst überlassen. Sie bluten stark und haben enorme Schmerzen und keiner kümmert sich um sie bis sie irgendwann qualvoll sterben.

Sind die Forschungsergebnisse des LTP Labors wichtig für die Menschen?
Nein! Eindeutig nein! Prinzipiell ist die Forschung mit Tierversuchen für die Menschen nicht unwichtig. Aber in diesem Labor konnte SOKO Tierschutz aufdecken, dass dort Daten unterschlagen und Studienabläufe verfälscht werden, weil die Mitarbeiter zu fahrlässig handeln. Das ist sogar gefährlich für die Menschen, wenn falsche Ergebnisse in der medizinischen Praxis angewendet werden.

Was können wir tun?
Wenn es irgendwie geht, beteiligt euch an der Demo am Samstag in Hamburg. 

Zusammen können wir für ein Ende dieser grausamen Tierversuche kämpfen.
Zusammen können wir erreichen, dass das LPT nicht durch eine Schließung von einem Labor davon ablenkt  diese Grausamkeiten nur in andere Labore umzulagern.
Zusammen können wir uns dafür einsetzen, dass die Tiere nach der Schließung des Labors an den Tierschutz übergeben werden, damit sie ein liebevolles Zuhause finden können.

Natürlich können nicht alle so kurzfristig nach Hamburg fahren. Aber ihr könnt die Tiere auch von zu Hause aus unterstützen. Einfach bei der Online Petition Stimme abgeben und Leben retten!

Link zur Petition:

https://www.change.org/p/stoppt-tierversuche-schlie%C3%9Ft-das-lpt-laboratory-of-pharmacology-and-toxicology-hamburg-juliakloeckner-bgv-hh?source_location=discover_feed
 
 
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