Von: Mirco Leier
03.12.2020 - 09:35 Uhr

Miley Cyrus: Rock’n’Roll mit „Plastic Hearts“

Mit jedem neuen Miley Cyrus-Album geht seit geraumer Zeit eine musikalische Generalüberholung einher. Auf „Bangerz“ gab sich die frühere Teenie-Ikone als spätpubertäre und immerzu provozierende Skandalnudel, mit „Miley Cyrus & Her Dead Pets“ verschlug es sie wenig später in (fragwürdig) experimentelle Gefilde und mit „Younger Now“ fand sie schließlich zu ihren Country-Wurzeln zurück. Mit „Plastic Hearts“, ihrem vierten Studio-Album seit dem Ablegen ihrer Hannah Montana-Persona, folgt nun der nächste U-Turn. Was sich mit den Singles „Midnight Sky“ und „Prisoner“ andeutete, bestätigt sich nun auf Albumlänge: Auch Miley haben es die 80er angetan.

Doch verglichen mit The  Weeknd, Dua Lipa und Konsorten schlägt Miley deutlich rockigere Töne an. Während die erstgenannten dem Synthie-Pop frönen, zollt die Schauspielerin Musikern wie Bon Jovi, Joan Jett oder Van Halen Tribut. Das klingt hier und da ein wenig aus der Zeit gefallen, hält aber doch die ein oder andere Überraschung bereit.

„Plastic Hearts“ ist seit dem 27. November auf allen Streamingportalen verfügbar. Checkt hier die Lead-Single „Prisoner:
Das Video: