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Augsburgs größte Massenhypnose!

Eure häufigsten Fragen zur Hypnose.

Eure häufigsten Fragen zu Hypnose beantwortet von Thomas Decker.

Schläft man bei einer Hypnose oder bin ich wach? Kann ich mich danach an alles erinnern?
Wahrscheinlich ist mittlerweile allgemein bekannt, dass man in einer Hypnose bei vollem Bewusstsein bleibt. Es gibt aber bei dem Thema noch immer viele Missverständnisse. Es kann zwar durchaus vorkommen, dass man sich nach der Sitzung nicht mehr an die Einzelheiten der Hypnose erinnert, aber das ist eher selten der Fall und ist abhängig von der Hypnosetiefe. Häufig kommt es vor, dass man das Zeitgefühl verliert und die Dauer der Hypnose falsch einschätzt, aber das ist auch nicht immer der Fall.

Hypnose ist doch unwissenschaftlicher Hokuspokus, oder? 
Dieser Vorwurf ist lange widerlegt. Es gibt mehr als ausreichend viele Untersuchungen zur Wirksamkeit der Hypnotherapie, die belegen, dass sie eine der erfolgreichsten Therapiemethoden darstellt. Dass es diesen Vorwurf einmal gab, ist gut nachvollziehbar. Man denke an die bereits oben erwähnten sensationslüsternen Bücher aus den Anfängen der Hypnose, Filme, oder Erfahrungen mit der Showhypnose. Sicherlich kann man mit dem menschlichen Geist viel Unfug anrichten, aber richtig ausgeführt, ist die Hypnotherapie die wohl angenehmste und eine der vielversprechendsten Therapieformen mit einem unglaublich breiten Anwendungsspektrum.

Mir ist Hypnose unheimlich…
Das ist sehr verständlich, wenn man bedenkt, welche Geschichten in manchen Filmen und Büchern über Hypnose verbreitet werden. Nicht wenige Menschen haben Angst, dass sie in der Hypnose mit ihren schlimmsten Monstern konfrontiert werden. Oder dass der Therapeut Dinge herausfindet, die besser nicht bekannt werden sollten, weil man sie ja unter Umständen sogar vor sich selber versteckt. In den vielen Jahren, in denen ich jetzt schon mit Patienten in hypnotischer Trance arbeite, ist bei niemandem ein Monster an die Oberfläche gekommen ist, das zu schrecklich war. Ich habe auch keine furchtbaren Geheimnisse („Leichen im Keller“) kennengelernt. Vielmehr gab es fast immer hilfreiche und interessante Erkenntnisse über das eigene Seelenleben, was meistens als sehr bereichernd wahrgenommen wurde.

Was passiert eigentlich, wenn man nicht mehr aus der Hypnose herausgeholt wird? Kann man auf ewig in der Hypnose hängen bleiben?
Natürlich nicht. Nichts weiter passiert. Entweder schläft man ein oder – in den meisten Fällen – wird der Patient merken, dass lange nichts gesagt oder getan wurde und sich selber aus der Hypnose herausholen.

Bei mir funktioniert das sicherlich nicht …
„Bei mir funktioniert Hypnose nicht, weil ich zu willensstark, zu intelligent, zu verkopft bin oder ich kann mir schwer etwas vorstellen.“
Antwort: Auch das sind Fehlannahmen. Denn gerade Intelligenz und Willensstärke sind gute Voraussetzungen, wenn man eine Veränderung in seinem Leben erfahren möchte.

Ich habe keine so gute Vorstellungskraft. Funktioniert das trotzdem bei mir?
Vorstellen kann sich jeder etwas. Denn wenn man es schafft, sich schreckliche Szenarien aus Zukunft und Vergangenheit auszumalen (z.B. bei Ängsten und Depressionen), kann man sich auch etwas anderes vorstellen. Es ist nicht nötig, dass man in der Hypnose realistische Bilder erzeugt, wie man sie mit den physischen Augen sehen würde, also „visualisiert“. Eine einfache Vorstellung, visuell, auditiv oder das Gefühl dazu, ist völlig angemessen.

Ich glaube, meine Widerstände sind zu stark, als dass bei mir Hypnosetherapie helfen würde.
Die Widerstände sind genau die Punkte, an denen man therapeutisch sehr gut ansetzen kann. Sie sind – therapeutisch betrachtet – eine Hilfe, um das vorhandene Muster in etwas Hilfreiches zu verwandeln. Widerstände haben nicht die Bedeutung, dass der Patient eigentlich gar nichts ändern will, sondern sie sind Teil des zu behandelnden Problems!

Habe ich bei der Hypnose Halluzinationen und bilde mir Dinge ein die es gar nicht gibt?
Es dürfte klar sein, dass für eine therapeutische Hypnose halluzinatorische Effekte nicht notwendig sind. Für so etwas ist eher die Showhypnose zuständig. Man kann relativ leicht und schnell bewirken, dass jemand ein bestimmtes Wort – z.B. seinen Namen – nicht mehr aussprechen kann oder sein Geburtsdatum vergisst. Mir fällt allerdings kein therapeutisches Setting ein, in dem so etwas hilfreich wäre. Gerade, wenn man in einer entspannten Situation ist, nämlich sitzend oder liegend mit geschlossenen Augen, kann bei einer zu tiefen hypnotischen Trance auch die Verbindung zum Therapeuten abreißen. Dann gleitet man in den Schlaf. Vielmehr geht es darum, bestehende Muster umzulernen. Und dafür ist eine leichte bis mittlere Trance der beste Zustand.