Bewiesen: Toter Hund vom Mandichosee durch Algen vergiftet

Von: Joa Bradtke
22.08.2019 - 11:58 Uhr
Landkreis Aichach-Friedberg

Das hat die labortechnische Analyse ergeben. Damit bleibt das Aufenthaltverbot für den See bestehen.

Jetzt ist der labortechnische Beweis da: Einer der drei toten Hunde vom Mandichosee bei Merching starb an einer Anatoxin-Vergiftung. Im Magen hatte er Bakterien der seltenen Blaualgengattung Tychonema. Weil damit auch das Wasser als gefährlich eingestuft wird, haben die Behörden ein Aufenthaltsverbot erlassen. Im gesamten Mandichosee, also der Lechstaustufe 23 südlich von Augsburg, ist es verboten zu baden, zu angeln, Wassersport auszuüben und den Flachwasserbereich zu betreten.