Von: Marc Hofmann
16.02.2017 - 16:19 Uhr

Foodporn & Co

Wortwörtlich, wenn man sich auf den neuen Trend der kurzen Food-Videos auf Facebook und Instagram bezieht. Dabei geht es nicht nur um die Zubereitung des Essens. Die Ästhetik wird immer kreativer. So entstehen aus Pfannkuchenteig ganz schnell Gesichter bekannter Persönlichkeiten oder Blumen aus Wassermelonen.

Der Trend der Kurzvideos beschränkt sich aber keinesfalls nur auf Essen, nein. Egal ob jung, alt, Männlein oder Weiblein: Von Life-Hacks über Do-it-yourself und Recycling bis Schmink-Tutorials ist alles dabei. Jeder wird also bedient. Diese Videos machen aber auch extrem süchtig und dauern meist nicht länger als anderthalb Minuten! So habe ich schon die eine oder andere Stunde auf Instagram und Facebook damit verbracht mir Rezepte anzugucken, die ich wahrscheinlich niemals nachkochen werde. Ist es nicht einfach so zufriedenstellend, wie sie am Ende den Käse auseinander ziehen? Mmmmhhh! Ich finde es außerdem sehr cool zu sehen, was man alles aus alten Plastikflaschen machen kann. Zitronenpresse, Tasse oder Löffel sind nur ein paar Beispiele dafür.

Eine andere Nische, die von Kurzvideos bedient wird sind die Low-Budget Videos. Habt Ihr schon mal von Logan Paul, Lele Pons oder King Bach gehört? Sie und noch viele weitere sind ehemalige Viner (die Videoplattform „Vine“ von Twitter hat den ganzen Hype um die Kurzvideos erst ausgelöst). Doch Vine wurde Anfang des Jahres nach längerer Vorankündigung geschlossen, weswegen Logan und CO sich jetzt auf Instagram spezialisiert haben. Das Ziel der Videos ist es den Zuschauer mit nachvollziehbaren, spitz dargestellten Alltagssituationen zum Lachen zu bringen. Die maximale Zeit dafür auf Instagram beträgt eine Minute.

Ist der Trend komplett an euch vorbei gegangen? Dann schaut doch einfach mal auf Facebook vorbei. Die Seite „Tasty“ stellt Essens- und die Seite „5-minute-crafts“ Do-it-yourself-Videos hoch. Doch Vorsicht! Suchtgefahr.