Von: Paula Rauschenberg
27.01.2017 - 12:30 Uhr

Powernapping For Beginners

Powernapping – wirklich sinnvoll?

Schlafen am Arbeitsplatz ist nach wie vor ein Tabu-Thema in Deutschland. Obwohl der Begriff des „Powernapping“ oder des „Power Nap“ mittlerweile seit einigen Jahren Einzug in Deutschland erhält und sich vor allem Studenten häufig an dem möglichen Jungbrunnen laben, ist es unvorstellbar, dass der Chef in Dein Büro tritt, Dich beim Schlafen sieht und nicht sofort die Kündigung aufsetzt. Natürlich ist die Darstellung oben doch leicht übertrieben, aber was in anderen Ländern schon längst Gang und Gäbe  ist – wir alle kennen die Siesta und Exoten unter Euch auch z.B. das japanische Inemuri – ist in Deutschland noch verpönt und gilt gar als Zeichen für Schwäche. Doch was steckt wirklich dahinter? Was sollte man beachten und wie sinnvoll ist das Powernapping letztendlich?

Zwischen 12.00 Uhr und 14.00 Uhr tritt bei den meisten Menschen ein natürliches, im Biorhythmus verankertes Phänomen auf. Müdigkeit und Konzentrationsschwächen treten schnell auf und das Verdauen des eben erst verzehrten Mittagsschmauses gibt Dir schließlich den Rest. Da hilft auch kein Kaffee mehr. Doch es gibt ein natürliches legales Aufputschmittel, ohne Nebenwirkungen, ohne chemische Zusatzstoffe und absolut wirksam: Der Nap… Genauer: Der Power Nap!

Du benötigst nicht einmal ein Bett oder eine Couch. Das einzige was du benötigst ist eine gemütliche Stellung – ob mit dem Kopf auf dem Schreibtisch liegend oder auf dem gemütlichen neuverlegten Teppichboden im Büro – und natürlich Ruhe. Los kann das muntere Nappen gehen. Wichtig hierbei ist allerdings, dass der Schlafende nicht länger als eine halbe Stunde ratzt, da der Körper danach in tiefere Schlafstadien übergeht. Erst in die Tiefschlafphase und anschließend in die sog. REM-Phase. Wird man durch einen Wecker, Arbeitskollegen, Chef aus einer solchen rausgerissen, treten sofort Anzeichnen der Schlaftrunkenheit auf und man fühlt sich stark gerädert und unkonzentriert.

Schlaf also bloß nicht länger als 30 Minuten. Den wirkungsvollsten Effekt erzielst Du bei einer Schlaflänge von 10-15 Minuten. Nach erfolgreicher Anwendung kannst du, mit ein wenig Glück, folgende positive Auswirkungen an Dir feststellen:

•Es wirkt sich positiv auf das Kurzzeitgedächtnis aus

•Es steigert die Leistungsfähigkeit um bis zu 35 Prozent

•Es reduziert das Gewicht: Müde Menschen haben einen größeren Appetit auf fette und süße Lebensmittel

•Es schützt vor Herzkrankheiten: Wenn Du drei Mal wöchentlich mittags bis zu einer halben Stunde schlafen, kannst Du das Risiko auf Herzerkrankungen um 37 Prozent senken

•Es macht gute Laune: Wer wenig geschlafen hat, ist schnell gereizt. Ein Schläfchen steigert die Konzentration von Serotonin im Blut, einem Hormon, das die Stimmung hebt

•Es beugt Erschöpfungszuständen vor

•Es stärkt das Immunsystem und senkt die Stressbelastung



XOX Paula & Schorschi aka the Ghostwriter of the Bibel! NOT!