Von: Marc Hofmann
25.01.2017 - 16:35 Uhr

Neujahrsvorsätze - So zieht ihr´s durch!

Kaum eine Sache vergisst man wohl so oft wie die eigenen Neujahrsvorätze. Ob bewusstes oder unbewusstes Verdrängen, diesem massenhaften Demenzphänomen zu Jahresbeginn kann man jedoch etwas entgegensetzen. Mit diesen Tipps werden aus den Jahresvorsätzen bald Jahreserfolge:

Ein konkretes Ziel setzen

Um etwas zu erreichen, braucht es natürlich erstmal etwas was es zu erreichen gibt. Jedoch sind ungenaue Aussagen wie „Ich möchte halt ein paar Kilo weniger haben“ oder „Ein bisschen mehr laufen gehen wäre schon schön“ keinesfalls hilfreich. Die Ziele müssen so genau wie möglich gesteckt sein, sodass der Vorsatz nicht im Sand verläuft. Wichtig ist zudem auch Ehrlichkeit zu sich selbst dabei. Fragen wie  „An welchem Punkt stehe ich?“ oder „Wie sehr stören mich die Kilos?“ helfen nochmals das Ziel zu spezifizieren.

Träumer sein

Ja, normalerweise hört man eher Sätze wie „Nicht rumsitzen und träumen!“ oder einfach „JUST DO IT!!“ (*Shia LeBeouf voice off*), aber ein bisschen Vorstellungskraft kann tatsächlich helfen seinem Ziel näher zu kommen. Stellt man sich nämlich vor wie man sich bei Erreichen des Erfolges fühlen würde – körperlich und seelisch - ist man viel schneller wieder motiviert  und zurück auf der Spur.

Nicht zu viel auf einmal vornehmen

Du bist ein klassischer Stubenhocker, willst aber in drei Monaten einen Halbmarathon laufen? Fünf Stunden fernsehen sind eigentlich Standard für dich, aber jetzt willst du das Gerät verkaufen?

Immer schön langsam. Motivation in allen Ehren, jedoch kann man mit zu hoch gesteckten Zielen vorerst gar nicht anfangen außer damit zu prahlen, nur um am Ende wieder da zu landen wo man zu Beginn schon stand. Setzt Euch zu Beginn erstmal kleinere, realistischere Ziele, die zeitnah zu erreichen sind, ansonsten fühlt man sich bald von seinen eigenen Ansprüchen überfordert und lässt sie schließlich ganz fallen. Und wer weiß, wer ganz viele kleine Schritte macht, hat irgendwann vielleicht auch die Strecke eines Halbmarathons hinter sich.

Misserfolge miteinberechnen

Wer glaubt, dass eine Erfolgskurve immer gerade nach oben steigt, der sei eines besseren belehrt. Man sollte davon ausgehen, dass man manchmal vielleicht leicht von seinem Plan abkommt. Deshalb sollte man trotzdem weder deprimiert sein, noch wegen einem Fehler den Vorsatz ganz verwerfen. Es ist okay! Man sollte es nur nicht zur Regelmäßigkeit werden lassen.

 Partner suchen

Den inneren Schweinehund lässt sich mit Hilfe um einiges leichter bekämpfen als allein. Such dir Leute, die dasselbe Ziel haben und motiviert euch gegenseitig! Aus deinem Bekanntenkreis oder in großen Communities, Hauptsache nicht allein! Und sollte etwas einmal nicht so funktionieren wie du dir das wünscht – jemand anderes steht immer mit einem Tipp bereit.