Von: Marc Hofmann
05.09.2017 - 05:00 Uhr

Die Angst vor Löchern - kuriose Phobien

Nicht nur unser Moderator Nick am Nachmittag hat es – auch Model Kendall Jenner - die Angst vor unregelmäßigen Lochstrukturen die sogenannte Trypophobie.

Klingt skurril, aber diese Angst haben gar nicht so wenige Menschen.
Die Symptome reichen vom Jucken, Kratzen bis hin zu Übelkeit, Schwindel und allgemeinem Unwohlsein – besonders schlimm wenn die Löcher auch noch mit etwas gefüllt sind!

>>>HIER könnt Ihr testen ob´s auch ein bisschen so geht!

Egal ob Bienenwaben, Lotusblüten, Schwämme oder Luftschokolade – sogar Knöpfe findet man eklig und kann gar nicht richtig hinsehen.

Das Außergewöhnliche: Diese Angst ist nicht auf mögliche Bedrohung zurückzuführen wie z.B. bei Schlangen oder Hunden, vor denen man gebissen werden könnte.
Bei der Angst vor Löchern ist das anders – selbst Menschen, die nicht an dieser Angst leiden, finden solche Bilder beunruhigend, wenn auch nicht annähernd so schlimm wie echte Trypophobiker.

Die Ursachen sind tatsächlich noch nicht wirklich bekannt!

Eine Theorie ist, dass unregelmäßige Lochstrukturen vom Gehirn nicht so einfach verarbeitet werden können, wie andere symmetrische Strukturen und deshalb eine höhere Sauerstoffanreicherung im Gehirn nötig ist.
Das Unwohlsein kommt dann daher, weil wir unbewusst versuchen, dieser verlangten Sauerstoffanreicherung zu entkommen – denn die würde zu viel Energie kosten. Denn unser Körper ist fanatischer Energiesparer. Das zeigen neuste Forschungen der University of Essex: 300 Testpersonen wurde ein Foto der Lotossamenkapsel, das klassische Bild, das am häufigsten mit Trypophobie in Verbindung gebracht wird, gezeigt. 11 Prozent der Männer und 18 Prozent der Frauen gaben an, beim Anblick des Bildes starkes Unbehagen zu empfinden.

Ein anderer Erklärungsversuch ist, unregelmäßige Löcher auf Haut oder Lebnsmitteln auf einen ungesunden Zustand hindeuten.
Assoziationen mit Parasiten- oder Madenbefall liegen nahe.
Von wurmstichigen Lebensmitteln lässt man schließlich nicht ohne Grund besser die Finger. Masern oder Pocken sind nur zwei Beispiele für ansteckende Krankheiten, die eine unregelmäßige, beinahe löchrige Hautstruktur zur Folge haben.

Die genauen Ursachen müssen aber erst noch weiter erforscht werden – bis dahin eignen sich die eigentlich total harmlosen Bilder aber super um Eure Kollegen zu schocken
Klappt bei jedem 5. – 10. Menschen!

Na wovor habt ihr Angst? Etwas Ausgefallenes – dann findet heraus wie eure Angst heißt:

Eine Liste mit allen bekannten Angststörungen und Phobien findet Ihr >>>HIER! 

Das sind die kuriosesten Ängste

Arachibutyrophobie
Das ist die panische Angst davor, dass die Erdnussbutter beim Essen am Gaumen kleben bleibt.
Wahrscheinlich kommt die Angst daher, dass Betroffene Angst haben sich übergeben zu müssen, wenn Lebensmittel am Gaumen kleben bleiben.

Tetraphobie
Es gibt Menschen die mit der Zahl 13 irgendetwas Schlimmes verbinden. Das ist ja noch einigermaßen verständlich.
ABER: Es soll auch Personen geben die sich vor der Zahl vier fürchten.
Diese Phobie ist vor allem im asiatischen Raum weit verbreitet. Die Zahl „vier“ ist in der Aussprache fast identisch mit dem Wort für „Tod“.

Frigophobie
Bei warmen Temperaturen gibt es nicht Schöneres, als ein schönes kaltes Eis oder ein Bier.
Für Frigophobiker ist das jedoch unmöglich. Sie haben Angst vor Kälte oder kalten Dingen. Ein Kühlschrank wäre dann überflüssig!

Kathisophobie
Er mal nach der Arbeit entspannt auf die Couch setzen und die Beine hochlegen.
Das ist nichts für Leute mit Kathisophobie, die haben Angst davor, sich hinzusetzen. 

Chaetophobie
Die Angst vor Haaren:  Wenn man nicht zum Friseur geht, hat man lange Haare und dann fürchtet man sich vor sich selbst, geht man aber zum Friseur wird die Angst noch schlimmer, weil überall Haare sein könnten… ein Teufelskreislauf…

Bargainophobie
Frauen lieben ja den Sommer- und Wintersale, da können sie super Schnäppchen machen!
Menschen mit Bargainophobie können das nicht nachempfinden – sie haben große Angst vor Ausverkäufen.