Von: Paula Rauschenberg
13.09.2016 - 06:00 Uhr

Rückruf-Aktion des Samsung Galaxy Note7

Bisher hieß es nur, der Akku könnte sich beim Laden entzünden; jetzt warnt Samsung jedoch generell vor der Nutzung, denn es besteht Explosionsgefahr. Ist man in Besitz eines Samsung Galaxy Note 7, empfiehlt Samsung das Smartphone komplett auszuschalten und auch nicht mehr zu laden. Samsung ruft ausnahmslos jedes Gerät zurück, das in Deutschland auf dem Markt ist.

Ab dem 19. September können Kunden ihr Galaxy Note 7 umtauschen. Dafür gibt es die folgenden Möglichkeiten:

- das Gerät beim Händler umtauschen, bei dem es gekauft wurde

- sich auf der Website von Samsung für das Austauschprogramm registrieren (hier klicken)

Als Betreff in der E-Mail „N7N1“ schreiben und Namen, Adresse und eine Telefonnummer, auf der man tagsüber gut erreichbar ist, angeben. Zusätzlich auch die „IMEI-Nummer“ angeben, die man mit der Tastenkombination *#06# auf dem Galaxy Note 7 rausfinden kann.

Wer sein Galaxy Note 7 online vorbestellt und noch nicht erhalten hat, dem wird automatisch ab dem 19. September ein Gerät - ohne den Produktionsfehler – zugeschickt.

Wem in der Zeit bis zum Austausch kein Handy mehr zur Verfügung steht, bietet Samsung ein Leih-Handy zur Übergangszeit an.

Andere skurrile Rückruf-Aktionen in der Vergangenheit:

Mars Incorporated: Der Hersteller hat Riegel der Marke Mars, Snickers, Milky Way und Celerbrations zurückgerufen. Der Grund: In mehreren Riegeln wurden kleine Plastikteilchen gefunden.

Mazda: Der Mazda 6 wurde wegen eines Spinnenbefalls der gelben Sackspinne zurückgerufen. Diese Spinnenart scheint den Geruch von Benzin zu lieben und hat sich deshalb im Tank des Autos eingenistet. Die Netze der Spinne verstopften allerdings die Leitungen im Tank, dadurch bestand die Gefahr einer Explosion. Insgesamt wurden deshalb 65.000 Fahrzeuge zurückgerufen.

Walmart: Hat in China Eselsfleisch zurückgerufen. Der Grund war, dass sich Fuchs darin befand. Eselsfleisch gilt in China als Delikatesse, Fuchs hingegen nicht.

Jeep: Im Jahr 2010 rief der Hersteller Fahrzeuge zurück, denn die in den Fahrzeugen verbaute Sitzheizung hatte einen defekten Temperaturregler. Es konnte also ein ganz schön heißer Ritt werden. Im schlimmsten Fall fingen die Autos Feuer.