Von: Paula Rauschenberg
05.08.2016 - 06:10 Uhr

Strafzettel im Urlaub

Im Urlaub kann ein Strafzettel schnell teuer werden.
Viele Verkehrsvergehen kosten im Ausland deutlich mehr.
Generell gilt, dass in Deutschland erst ab einer Geldbuße von 70 Euro in anderen Ländern Geldstrafen vollstreckt werden dürfen.

Zu den Vergehen, die im Ausland belangt werden können, gehören schwerere Verstöße wie Alkohol am Steuer, das Missachten von roten Ampeln oder zu hohe Geschwindigkeit.
In solchen Fällen muss das Kraftfahrtbundesamt die Angaben des Übeltäters an das jeweilige Land weiterleiten, damit der Bußgeldbescheid zugestellt werden kann.
Bei Parkverstößen im Urlaub müsst ihr euch meistens keine Sorgen machen, dass zu Hause ein Knöllchen im Briefkasten auf euch wartet – hier muss das Amt keine Angaben weitergeben.

Sollte daheim ein Strafzettel auf euch warten, lest ihn euch genau durch und schaltet im Zweifelsfall sogar einen Anwalt ein, denn wenn das Knöllchen aus einem Inkassobüro kommt, kann die Zahlung einfach ignoriert werden – hier besteht keine Zahlungspflicht.

Genauere Infos dazu findet ihr unter: