Gewerkschaft dringt bei Kuka auf "sozialverträglichen" Stellenabbau

Von: Joa Bradtke
20.11.2017 - 15:17 Uhr
Augsburg

Den angekündigten Stellenabbau könne der Roboterbauer einigermaßen sozial über die Bühne bringen, sagt die IG Metall.

Der Roboterbauer Kuka will in Augsburg 250 Jobs streichen. Das wurde am Wochenende bekanntgegeben. Betroffen ist der Bereich Anlagenbau. Doch die Gewerkschaft IG Metall hält dagegen: Sie sagt, der „sozialverträgliche“ Stellenabbau sei machbar, mit der Konzernleitung werde verhandelt. Es gebe keinen Grund zur Panik: Im Unterschied etwa zum Leuchtenhersteller Ledvance sei Kuka ein Unternehmen, dass im Wachstum ist. In den letzten drei Jahren habe sich die Zahl der Arbeitsplätze von 3.500 auf 4.000 erhöht. Kuka selbst sprach schon davon, die Mitarbeiter möglichst in andere Bereiche umzuschichten oder in Altersteilzeit zu schicken.